Wissenswertes über die Kängurutasche

Sie ist typisch für den Hoodie: Die vorn aufgenähte Tasche. Zwar gibt es auch Kapuzenpullis ohne oder mit innen liegenden Stauraum, aber die meisten haben ihn auf dem Bauch. Hier kommen die Details!


Kängurutasche eines schwarzen Hoodie mit der Times

Zuerst waren Kapuzenpullis als Arbeitskleidung gedacht. Da ging es also nicht um einen coolen Look, sondern eher um praktische Aspekte. Insofern war die Lösung, für die schnelle Ablage zwischendurch, ein Stück Stoff außen aufzunähen, naheliegend. Und, sie war kostengünstig

Neben der Kapuze ist dieses Detail wohl das zweite klassische Merkmal eines Kapuzenpullovers. Vielleicht eins, das noch exklusiver ist als die Kapuze. Denn, außen aufgenähte Taschen sind ansonsten für keine anderen Oberbekleidungen typisch, wenn man mal von Hemden absieht, die bisweilen aufgesetzte Brusttaschen haben. Allerdings ist beim Hoodie die Tasche von einer ganz anderen Natur. Nicht nur, dass sie nicht auf der Brust aufgenäht ist, ihre Eingriffe sind auch an der Seite.

Kapuzenpullover mir Schraubendreher und Bierflasche in der Kängurutasche

Trotzdem hört das Detail auf die Bezeichnung Kängurutasche. Obwohl doch der Beutel des namensgebenden Tiers seinen Einstieg oben hat. Geschuldet ist das vermutlich nicht dem Umstand, dass das Beuteltier in Australien lebt und hierzulande nicht sonderlich präsent ist, sondern der Tatsache, dass sich der Staraum, ebenso wie beim Känguru, auf dem Bauch befindet.

Das wiederum würde die Bezeichnung Bauchtasche naheliegend erscheinen lassen. Und tatsächlich kommt dieser Begriff in diesem Zusammenhang gelegentlich vor. Ganz korrekt ist er dennoch nicht. Denn der Handel bezeichnet eine Tasche, die man sich wie einen Gürtel um den Bauch schnallen kann, als Bauchtasche.

Grau-melierter Kapuzenpullover und Hände in der Kängurtasche Im englischen sind diverse Worte für die Kängurutasche im Umlauf. Auch da existiert der Verweis auf das Beuteltier, Kangaroo Pocket. Daneben gibte es weitere. Häufig spricht man auch von einem Muff - ein Wort, das vor wenigen Jahrzehnten hierzulande einen Handwärmer bezeichnete. Abwegig ist diese Assoziation ganz sicher nicht. So kann man die Tasche schließlich auch verwenden. Ebenso kann Pouch Pocket (wörtlich Beuteltasche) die Kängurutasche bezeichnen.

Wie man auch den Stauraum nennen möchte, die Vorteile der Lösung sind niedrige Produktionskosten und ein vergleichsweise großes Volumen. Wem diese herkömmliche Lösung zu gewöhnlich ist, aber auf den Kapuzenpulli nicht verzichten möchte, für den gibt es bei Hoodywood.de auch ein Modell mit innen liegenden Taschen wie auch eins ganz ohne. Die meisten haben aber ganz klassisch eine Kängurutasche!

Fotos: Spreadshirt.de und Hoodywood.de