Der Hoodie als Arbeitskleidung

Der Kapuzenpullover kam als Arbeitskleidung auf die Welt und ist auch heute noch in Werstätten und auf Baustellen zu Hause. Doch ist der Sweater mit der Haube wirklich so praktisch im professionellen Einsatz?


Damit Arbeiter in Kühlhäusern nicht an die Ohren frieren, wurde einst der Kapuzenpullover erfunden. Später machte er erst eine Karriere als Rapper-Kluft, um wenig später bei Studenten in Mode zu kommen. Und schließlich schaffte er es sogar, bei den Hippstern der 1980er Jahre die Trainingsjacke zu verdrängen.

Kapuzenpullover mit Zolltsock und Schraubendreher in der Tasche


Doch auch im harten Einsatz auf der Baustelle konnte er seine Tauglichkeit unter Beweis stellen. Seine Vorteile liegen hier auf der Hand. Die Tasche auf dem Bauch kommt höchst gelegen, wenn es gilt auf die Schnelle die Hände freizubekommen. Zollstock oder Schraubendreher verschwinden so in Sekundenschnelle - und bleiben dennoch griffbereit 'am Mann'. Selbstverständlich ist es auch keine Fehler, sich im Falle eines kurzen Regenschauers die Kapuze über den Kopf ziehen zu können. Wir kommen mal wieder nicht umhin festzustellen, so ein Hoodie ist schon ein extrem praktisches Ding.

Allerdings hat er auf der Baustelle oder in der Werkstatt auch ein paar Nachteile. Vergleichsweise harmlos ist der Umstand, dass Tasche und Kapuze umherfliegende Späne auffangen und diese so dort hin gelangen, wo man sie nicht haben will, in Haus oder Wohnung. Wer mit dem Arbeits-Hoodie nach Hause fährt, sollte sich gegebenenfalls überlegen, wo er das Teil auszieht. Hier allerdings wäre der Schaden meist mit Staubsauger oder Besen und Kehrblech zu beheben.

Kapuzenpullover mit Spähnen in der Kapuze

Anders sieht es beim der nächsten Aspekt aus. Sowohl Tasche als auch Kapuze bergen nämlich die Gefahr des Hängenbleibens. Das mag in vielen Bereichen nicht weiter tragische sein. Gefährlich wird es allerdings, wenn man dadurch das Gleichgewicht verliert und in die Tiefe stürzt oder von rotierenden Maschinen oder schweren Teilen mitgerissen werden kann.

Praktisch hat sich gezeigt, dass die Nähte der Kängurutasche bei einigermaßen erheblicher Krafteinwirkung über einen durchaus beachtliche Länge rießen können. Das kann mit viel Glück zwar die Gefahrenlage auflösen und den Betroffenen befreien. Allerdings ist vermutlich nicht davon auszugehen, dass Tasche oder Kapuze zur Gänze abreißen. Damit behalten diese beiden Details, die gerade den Hoodie so nützlich machen, ihr Gefahrenpotenzial.

Alles in allem ist der Kapuzenpullover auch als Arbeitsbekleidung in der überwiegenden Zahl der Fälle äußerst praktisch und einem normalen Pullover überlegen. In manchen Situationen werden aber genau seine Vorteile zu Nachteilen und dann kann auch Hoodywood nur einen Kapuzi für den Nachhauseweg empfehlen. Das mag leider schlecht fürs Geschäft sein. Doch die Unversehrtheit unsere Kundschaft ist es uns wert. Zudem besteht ja auch glücklicherweise, dank unseres kostenlosen Services, die Möglichkeit, alle Motive auch auf einem normalen Pullover zu bekommen. Siehe rotes Banner unten

Fotos: Hoodywood.de

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