Neuer Shop auf Hoodywood: Hoodies mit Jahreszahlen
🔍

1968 Kapuzenpullover, Zip Hoodies und Kapuzen-Sweatshirts

1968 Kapuzenpullover Auch zum Jahr 1968 bietet HMJ ein reichhaltige Angebotspalette an Kapuzenpullis, Zip-Hoodies und Kapuzen-Sweater. Vom oldschool Vintage Design über Motive im klassischen, amerikanischen College Stil bis hinzu modernen und einfachen Grafiken reicht dabei das Programm.

So werden nicht nur Varianten für den alltäglichen Eigengebrauch offeriert, sondern auch solche für spezielle Verwendungszwecke. Beispielsweise den als Geschenk. Zwar ist die Generation 1968 nicht unbedingt der typische Hoodie-Generation. Doch die bekannten Vorteile dieses Oberteils werden gewiss auch in dieser Altersklasse zu überzeugen wissen.

Neben den Pluspunkten wie seine Kapuze und die nicht weniger praktische Kängurutasche schafft hier der Aufdruck 1968 oder eine Motiv mit dieser Jahreszahl Identifikationsmöglichkeiten für den Beschenkten. Und natürlich punktet ein Hoodie als Weihnachtsgeschenk nicht weniger als Präsent zum Jahrestag. Stets greift dabei der Farbservice von HMJ, der es ermöglicht, individuelle Vorlieben bestens zu treffen. So sind viele Motive auch in anderen Farben erhältlich, ohne dass, für solche Sonderanfertigung ein Aufpreis fällig wird.

1968 Hoodie

Dabei sind die gängigen Stofffarben selbstverständlich standardmäßig im Angebot. Auch seltenere Töne wie Vanilla, Pink, Braun oder Türkis gibt es. Dabei können die Angebote in den üblichen Größen von S bis XXL geordert werden.

In Schwarz kommen noch 3XL und sogar 4 XL dazu. Was die Schnitte und Stoffe anbelangt, sind diverse 1968er Motive, vom dünnen, eher sommerlich Kapuzen-Sweater über Zipper-Hoodie mit Reißverschluss bis hin zum schweren Premium-Kapuzenpulli mit diversen feinen Details, erhältlich.


1968 steht für tiefgreifende gesellschaftliche Widersprüche und Konflikte, beinahe eine Zeitenwende. Besonders ist die sogenannte 1968er Generation bis heute Symbol des Aufbegehrens in der damaligen Zeit. Doch war 1968 weit mehr als nur das. Auch in Kultur, Sport und Kunst wurde Beachtliches vollbracht. Nichtsdestoweniger sind auch Unfälle und Naturkatastrophen aus der Zeit zu berichten.


Politische Ereignisse

Zwar rumorte es 1968 in beinahe in allen westliche Gesellschaften. Doch lagen die Schwerpunkte bei den Vorkommnissen unterschiedlich. In den USA beispielsweise stand besonders der Vietnam-Krieg im Mittelpunt, welcher Anfang eben dieses Jahres mit der Tet-Offensive eine entscheidende politische Wende nahm. Am Ende des Jahres wurden schließlich die Bombardierungen im Rahmen von Friedensgesprächen eingestellt. Treibender Kopf der Bemühungen war der damalige US-Präsident Lyndon B. Johnsen, der ansonsten in der amerikanischen Geschichte weniger wahrgenommen wird. Mit dem Civil Rights Act (Diskriminierungsverbote) und dem Gun Control Act (Beschränkungen des Waffenhandels) konnte er allerdings allein 1968 wichtigen Weichen stellen.

Im damals geteilten Deutschland lag das Augenmerk dagegen auf Stabilisierung der politischen Systeme. In der DDR wurde nicht nur eine neue Verfassung verabschiedet, sondern auch das Strafrecht reformiert. Dabei waren harte Strafe für politische 'Vergehen' vorgesehen. Zudem zog der sowjetische Staatschef Leonid Breschnew die Zügel gegenüber sozialistischen Staaten weiter an. In Westdeutschland hingegen verabschiedet der Bundestag unter großen Protesten vorsorglich Notstandgesetze.

Auch zu wenig Freude dürfte die Einführung einer zehnprozentigen Mehrwertsteuer in der damaligen BRD geführt haben. Holländer konnten sich 1968 möglicherweise an dem neuen Mindestlohns erfreuen, zumindest manche. Geteilte Freude auch in England, als der letzte der Postzugräuber verhaftet wurde, der zuvor mit Kumpanen die Bank of England um damals mehr als sagenhafte 2,5 Millionen Pfund erleichtert hatte. Während die Gangster für viele Helden waren, ließ das politische Establishment sämtliche britische Reserviertheit fallen und verurteilte den Coup aufs Schärfste. Die Räuber bekamen unverhältnismäßig hohe Haftstrafen von etlichen Jahrzehnten.

Typisch für die Zeit ist auch, dass gleich drei Staaten die politische Unabhängigkeit von ihren Besatzern bzw. Kolonialmächten erlangen konnten. Nämlich, Maritius, Swasiland, Äquatorialguinea.

Sportliche Ereignisse

1968 stand sportlich vor allem im Zeichen von Olympia. Wobei damals Sommer- und Winterspiele noch im selben Jahr stattfanden. Konkret wurden die Winterspiele im französische Grenoble ausgetragen, die Sommerspiele in Mexiko-Stadt. Los ging das Jahr sportlich aber mit der Vier-Schanzen-Torunee, die der Norweger Bjørn Wirkola für sich entscheiden konnte. Das gelang ihm übrigens schon im Jahr davor und auch im Jahr danach wieder.

Und noch ein anderes Großereignis, welches bis heute große Popularität genießt, gab es 1968 schon, die Formel 1. Der Brite Graham Hill zählte hier am Saisonende die meisten Punkte auf seinem Konto. Gefahren hatte er einen Lotus-Rennwagen. In der Fußball-Bundesliga hieß der Meister am Ende des Saison 1. FC Nürnberg. Ein Klub, der heute eher weniger Aussichten auf den Titel hätte, was erst recht für den zweiten deutschen Fußballmeister des Jahres 1968 gilt. In der DDR-Oberliga erreicht der FC Karl-Zeiss Jena den Meistertitel.

Als sportlich bemerkenswertes, vielleicht auch kuriosestes Sportereignis 1968 kann die Rekordhäufung bei den Halbfinalen der US-Leichtathletik-Meisterschaften gelten. Gleich drei Läufer unterboten die bis dahin offiziell nie geknackte 10-Sekunden-Marke im 100-Meter-Lauf. Allerdings waren die Zeiten handgestoppt und es gibt Hinweise, dass die tatsächlichen Werte wohl doch ein paar Zehntelsekunden höher lagen. Dem ersten der drei Rekordbrecher, Jim Hines, gelang es bei den olympischen Spielen im gleichen Jahr bei elektronischer Zeitmessung die 10 Sekunden ebenfalls zu unterbieten. Damit gilt er zurecht als der erste Mensch, dem es gelungen war, die magische Marke zu knacken!

Mehr als einen neuen Bestwert schaffte in Mexiko Richard Douglas (auch Dick) Fosbury. Der US-Amerikaner gewann die Goldmedaille im Hochsprung mit einer neuen Technik. Weil neuerdings - im Gegensatz zu früher - weiche Matten hinter der Stange lagen, konnte Fosbury eine andere als die sonst übliche Methode anwenden. Statt vorwärts übersprang er die Stange rückwärts, was ihn auf eine Höhe von 2,24 Meter trug. Keiner seiner Kontrahenten konnte da mithalten. Dabei hatte er die Technik gar nicht erfunden. Doch weil er es war, der sie in den Wettkampfsport eingeführt hatte, trägt sie bis heute seinen Namen, der Fosbury Flop.

Auch auf der anderen Achse, also der Horizontalen, hatten die olympischen Spiele 1968 herausragendes zu bieten. Im Weitsprung verlängerte der ebenfalls aus den USA stammende Bob Beamon den Weltrekord gleich im ersten Versuch um mehr als einen halben Meter und landete erst nach 9,80 Meter im Sand! Angesichts des Umstandes, dass der Rekorde in den 30 Jahren davor nur um 22 cm angewachsen war, ein Jahrhundertsprung. Auch das Ergebnis des Zweitplatzierten, Klaus Beer aus der DDR, von 'lediglich' 8,19 Meter, und damit ganze 71 cm weniger, bestätigt Beamons Fabelsprung, selbst wenn Faktoren wie Rückenwind zum Rekord beigetragen haben mögen.

Dominanz der USA auch im 200-Meter-Lauf. Der US-Leichtathlet Tommie Smith gewinnt Gold, sein Landsmann John Carlos wird Dritter. Das allein hätte beiden nicht den heutigen Platz in den Geschichtsbüchern gesichert, hätten sie zur Siegerehrung nicht den Black Power Salut gezeigt, dem Zeichen der Bürgerrechtsbewegung der Afroamerikaner in den USA. Wenig Verständnis dafür zeigte das Nationale Olympische Komitee ihres Landes, welches sie daraufhin ausschloss. Vor dem Hintergrund damaliger Rassenunruhen wurde die Geste in den Vereinigten Staaten zum 'Skandal' und jenseits sportlicher Rückblicke auch ein politisch bedeutsames Vorkommnis des Jahres 1968.

Katastrophen

Leider waren auch 1968 Katastrophen zu beklagen. Größtes Ereignis war der Ausbruch der Hong-Kong-Grippe, deren genaue Opferzahl unbekannt ist. Die Schätzungen reichen von 750.000 bis zu zwei Millionen Toten. Als wahrscheinlich gilt eine Zahl um eine 1 Million. Dabei war die Grippenpandemie noch einigermaßen glimpflich verlaufen, da der Erreger A/H3N2 Ähnlichkeiten mit dem der asiatischen Grippe in den 1950ern aufwies. So verfügten viele noch über eine bereits angepasste Immunabwehr. Dennoch verloren auch in Deutschland 30.000 Menschen ihr Leben. Die Hong-Kong-Grippe war die letzte große Grippenpandemie.

In Sizilien bebt 1968 die Erde, 231 Tote und etwas mehr Verletzte sind auf dem italienischen Eiland zu beklagen. Noch weit höher waren die Zahlen bei den Erdbeben im Iran und auf Celebes, heute Sulawesi. Die erste Katastrophe kostete 12.000 bis 20.000 Menschen das Leben, die zweite um die 68.000. Außer Naturkatastrophen gab es 1968 weitere Unglücke. So eine Überschwemmung im brasilianischen Bundesstaat Bahia, der über 200 Tote forderte und 50.000 Menschen obdachlos machte.

Als beachtliches Ereignis darf auch der Absturz eines amerikanischen B-52 Bombers über Grönland gelten. Der allein wäre nicht besonderes, hätte er dabei nicht vier Wasserstoffbomben verloren, von denen eine erst 11 Jahre später wiedergefunden werden konnte, nachdem sie die Umgebung kontaminiert hatte. Das Vorkommnis löste Spannungen zwischen den Bündnispartnern Dänemark und USA aus. Auch auf der Gegenseite forderte ein Unglück erhebliche Verluste. Das sowjetische U-Boots K-129 sinkt und reißt die Besatzung von 86 Mann in den Tod. Doch auch die Amerikaner haben den Verlust eines U-Boots zu beklagen. Bei ihnen trifft es die USS Scorpion (SSN-589). 99 Menschen kostet das Unglück das Leben.

Am 11 Juli 1968 fordert eine Chemieunfall in der DDR 42 Tote. Bei der Vinylchlorid-Explosion werden zudem 200 Menschen verletzt.


Kostenloser Service